Darstellende Kunst & Musik
Jeder Mensch zählt. Stark durch Vielfalt. Anders? Einzigartig!
Luca Veda
Wohnort: Deutschland
Website: LUCA VEDA
Erkrankung: Spinale Muskelatrophie Typ 2
LUCA VEDA ist ein aufstrebender DJ im Bereich Progressive House und Bass
House aus Köln.
Trotz seiner angeborenen Krankheit SMA (Muskelschwund), die ihn
an den Rollstuhl bindet, lässt er sich nicht aufhalten und arbeitet stetig daran, mit
seinem Sound die Festivalbühnen zu erobern.
In den letzten Jahren konnte er seine Bühnenpräsenz kontinuierlich ausbauen.
Auftritte auf der Outdoor Mainstage des World Club Dome sowie beim Electrisize
Festival zählen zu seinen bisherigen Highlights und zeigen immer wieder, dass
Leidenschaft und Entschlossenheit keine Grenzen kennen.
Im Jahr 2025 erreichte LUCA VEDA einen weiteren Meilenstein: Er gehört zu den
Gewinnern des DJ Contests des Electric Love Festivals und sicherte sich damit
einen Slot auf einem der größten Festivals Europas.
Ein ganz besonderes Erlebnis war zudem der Auftritt auf der David Puentez Tour, bei
dem er im Palladium in Köln auflegte – eine prägende Erfahrung, die ihn zusätzlich
darin bestärkt hat, seinen Weg konsequent weiterzugehen.
Im Jahr 2026 setzt
LUCA VEDA seine Reise fort und steht unter anderem auch auf dem Line-up des
Parookaville Festivals.
LUCA VEDA steht für energiegeladene Sets, mitreißende Performances und die
klare Botschaft, dass nichts unmöglich ist, wenn man an seine Träume glaubt.
RE:DEFINED – The Culture. The Sound. The Night.
Musik verbindet, Musik kennt keine Grenzen.
Mit RE:DEFINED ruft LUCA VEDA eine neue Eventreihe ins Leben, die elektronische Clubkultur und echte Inklusion verschmelzen lässt. Hier geht es um mehr als nur um Musik. Es geht um ein Miteinander auf Augenhöhe.
Was dich erwartet:
Der Sound: Hochkarätiger Progressive House, Bass House, Big Room und EDM, der direkt ins Ohr und in die Beine geht.
Keine Barrieren: Ein kompromisslos inklusives Konzept. Ob mit oder im Rollstuhl, ob mit oder ohne Handicap.
Hier feiern alle gemeinsam, unbeschwert und ohne Hürden.
Die Community: Ein sicherer, offener Ort, an dem Vielfalt gefeiert wird und jede und jeder absolut willkommen ist.
Website: RE:DEFINED
Das Premieren-Event findet am 12. Dezember 2026 im YUCA in Köln statt.
Tickets unter: Tickets buchen
Michael Großmann
Wohnort: Deutschland
Website: MIYEL
Erkrankung: Duchenne Muskeldystrophie (DMD)
MIYEL, was aus dem Hebräischen stammt und Michael heißt, ist der Künstlername von Michael Großmann. Die fortschreitende Erkrankung, die ihn an den Rollstuhl bindet, prägt sein Leben – doch die Musik wurde für ihn zu einem Weg, Grenzen zu überwinden.
Schon früh kam Michael durch Klavierunterricht mit Musik in Berührung, bevor er später mit dem Programm FL Studio, Samples und inzwischen auch KI, am Computer eigene Stücke komponierte. Heute produziert er unter dem Namen MIYEL elektronische Tanzmusik (EDM), die von Künstlern wie Avicii, Kygo, Martin Garrix und Scooter inspiriert ist.
Die Musikproduktion ist für ihn mehr als ein Hobby!
Sie dient als Ausdruck von Emotionen und als Ausgleich zu seinem Alltag mit körperlichen Einschränkungen. Sein Ziel ist es, Menschen mit seiner Musik zu erreichen, sie zum tanzen zu bewegen.
Die Entscheidung für die Musik versteht Michael auch als Antwort auf einen Arbeitsmarkt, der sich ihm kaum inklusiv zeigte. Nach 8 Jahre der Jobsuche hat er realisiert, dass Inklusion im Berufsleben eine andere Hausnummer ist als noch in der Schule. Als ihn das Arbeitsamt/Jobcenter gegen seinen Willen, Ende 2024 schließlich als Arbeitsunfähig einstufte, rückte die Musik noch mehr in den Mittelpunkt.
Noh Gourie
Wohnort: Deutschland
Website: niemalsohnehoffnung
Erkrankung: Duchenne Muskeldystrophie (DMD)
NOH, dessen Künstlername für „Niemals Ohne Hoffnung“ steht, ist ein Rapper und Audio-Engineer aus Paderborn, der seit seiner Kindheit an Morbus Duchenne leidet – einer fortschreitenden neuromuskulären Erkrankung, die die Muskulatur schrittweise abbaut. Trotz Luftröhrenschnitt mit 24 Jahren, Beatmung und eingeschränkter Beweglichkeit – er kann nur noch Kopf und zwei Finger bewegen – lebt er selbstbestimmt seit 2014 in einer eigenen Wohnung mit 24-Stunden-Pflege.
Kreativer Weg
Musik wurde für NOH zur Therapie: Sie lässt ihn Schmerzen und Sorgen vergessen und gibt ihm das Gefühl, gesund zu sein. Besonders nachts, als Nachteule in seiner Studio-Wohnung, rappt er kraftvoll – unterstützt durch eine selbst entwickelte Atemtechnik und Hilfsmittel. Sein Glaube an Gott und Projekte mit der Deutschen Duchenne Stiftung stärken ihn zusätzlich.
Erfolge und Präsenz
NOH hat zwei Rap-Alben veröffentlicht, darunter „Niemals ohne Hoffnung“ (2019), mit Hits wie „Was wäre wenn“ (über 84.000 YouTube-Aufrufe). Er begeisterte mit Auftritten, Backstage-Erlebnissen bei Xavier Naidoo und Begegnungen mit Fußballstars wie Thomas Müller. Auf Plattformen wie Instagram, Facebook (über 11.000 Abonennten), TikTok (über 20.000 Abonennten), Youtube und Spotify folgen zahlreiche Follower seinem inspirierenden Leben.
In der „Kreativ statt Muskelprotz“-Community zeigt NOH eindrucksvoll, wie Musik physische Barrieren durchbricht und pure Lebensfreude trotz Muskelerkrankung entfacht – ein inspirierendes Vorbild für Hoffnung und künstlerische Stärke.
Joshua-Liam Kiesch
Wohnort: Deutschland
Erkrankung: SMA
Joshua ist 21 Jahre alt und ist ein aufgeweckter junger Mann. Er lebt in einem kleinen Ort in der Nähe der schönen Loreley. Zurzeit macht er ein FSJ an einer Schule und es macht ihm sehr viel Spaß. In seiner Freizeit spielt er gerne im Theaterverein, nimmt gerne Bilder auf und schneidet Videos. Zudem sind ihm seine Familie und auch seine Freunde sehr wichtig. Er verbringt sehr gerne Zeit mit ihnen. Joshua hat in seinem Leben sehr viel erlebt, was ihn zu der Person gemacht hat, die er jetzt ist. Im frühen Alter hat Joshua die Diagnose spinale Muskelatrophie bekommen. Egal, was das Leben für Joshua noch bereithält, wird er durch seine positive Art und Weise alles meistern und sich nicht herunterziehen. Über die sozialen Netzwerke spricht er über seine Erkrankung und versucht, die Barrieren zwischen Menschen mit einer Beeinträchtigung und ohne Beeinträchtigung zu minimieren.
Ihm ist es wichtig, dass jeder so gesehen wird, wie er ist, und nicht seine Beeinträchtigung im Vordergrund steht.
Hier ein Bild von Joshua während eines Auftritts.
